Friday, June 21, 2019

Dark: Folge/Episode 17


Folge 17: Der weiße Teufel
2020. Hannah stiehlt Jonas' Zeitmaschine und reist nach 1954, um Ulrich zu ,,retten”. Die Jungen bleiben von Zeitreise überwältigt und sind der Meinung, dass sie jemandem dazu erzählen sollten. Martha geht zu Hannah, um ihr es zu berichten, aber Hannah ist nicht da, sondern der künftige Jonas. Er sagt ihr die Wahrheit, aber ihr kurzes Wiedersehen wird durch Katharinas unerwarteter Ankunft abgebrochen. Sie enthüllt Jonas' Geheimnis, bevor Mutter und Tochter nach Hause zurückgehen. 1954. Noch eine andere Leiche landet bei der Polizei, diesmal Oma Claudias. Egon bekommt Hannahs Besuch und sie redet mit Ulrich. Sie stellt fest, dass er nie sie lieben wird. Sie entscheidet sich, ihn im Gefängnis zu lassen und einen Neustart im Winden der 50er zu machen. 1987. Claudia versucht, den Tod ihres Vaters zu verhindern, verursacht ihn aber trotzdem. Egon stirbt, wie in der Zeitung es beschrieben war. Allein. Als Claudia zu Hause eine Flappe zieht, geht 2020-Jonas rein und sagt ihr, dass sie keine Zeit mehr haben.


Wow. Was für ein tragisches Verhaltensmuster haben wir hier! Wenn man ein Reisender wird, will man abgeblich die Vergangenheit ändern, verursacht aber selbst gerade das, was man verhindern will. Jonas wollte Mikkels Selbstmord verhindern. Claudia wollte Egons Tod verhindern. Am Ende werden sie selbst die Ursachen dafür. Jetzt, da fast alle im 2020-Winden schon in der Zeit gereist ist, frage ich mich, wie ihre eigene egoistischen Gründe den Status quo herbeiführen werden. Danach werden sie zu den Anfängen endgültig zurückgehen, aber wann hat alles eigentlich angefangen? Ich würde auch wissen, vie wiele Zeitmaschine gibt es tatsächlich? Im Jahr 1954 gibt es zwei: die bei Oma Claudia auf der Baustelle von dem AKW vergraben hat; und die Hannah aus 2020 mitgebracht hat. Claudias Zeitmaschine 1987 ist die Zeitmaschine von der Baustelle. Wo ist Hannahs Zeitmaschine denn? 2020 gibt es auch zwei: eine mit Magnus; und eine mit Hannah. Oder gibt es in Wirklichkeit nur eine?


Episode 17: The White Devil
2020. Hannah steals Jonas’ time machine and travels to 1954 to “rescue” Ulrich. The kids are overwhelmed by time travel and think that they should tell someone about it. Martha goes to Hannah’s house to tell her but Hannah is not there, but rather future Jonas. He tells her the truth, but their short reunion is cut short by Katharina’s unannounced arrival. She reveals Jonas’ secret, before mother and daughter go back home. 1954. Yet another dead body ends up at the police station, this time grandma Claudia’s. Hannah pays Egon a visit and she speaks with Ulrich. She realizes that he will never love her. She decides to leave him in prison and start a new life in 1950’s Winden. 1987. Claudia tries to prevent her father’s death, but causes it nonetheless. Egon dies as described on the newspaper. Alone. As Claudia sulks at home, 2020 Jonas comes in and tells her that they don’t have much time left.


Wow. What tragic pattern do we have here? When someone becomes a traveler, one wants to change the past in vain, but nonetheless causes what they must prevent. Jonas wanted to prevent Mikkel’s suicide. Claudia wanted to prevent Egon’s death. In the end they themselves become the cause for such. Now that almost everyone in 2020 Winden has traveled through time, I wonder, how their own selfish reasons will bring about the status quo. Afterwards they will go back to the origin once and for all, but when did everything actually begin? I’d also like to know how many time machines there are? In 1954 we have two: the one which grandma Claudia buried at the nuclear power plant’s construction site; and the one which Hannah brought with her from 2020. Claudia’s time machine in 1987 is the time machine from the construction site. Where is Hannah’s time machine, then? There are two time machines in 2020 as well: one with Magnus; and one with Hannah. Or is there really just one?

“Der Mensch ist ein eigenartiges Geschöpf. All sein Handeln ist motiviert aus Verlangen, sein Charakter geschmiedet aus Schmerz. So sehr auch versucht, den Schmerz zu verdrängen, das Verlangen zu unterdrücken, so wenig kann er sich doch freimachen vor den ewigen Knechtschaft seiner Gefühle. Denn solange der Sturm in ihm tobt, kann er keinen Frieden finden. Nicht im Leben, nicht im Tod. Und so wird er Tag für Tag alles tun, was nötig ist. Der Schmerz sein Schiff, das Verlangen sein Kompass. Wozu der Mensch doch fähig ist.”

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